Sie hatte es versprochen. Keine Geschichten mehr, die nach dem Anfang zu Ende sind. Sie musste sich konzentrieren. Ich bin meine beste Geschichten-Erfinderin! Kann mich selbst begeistern. Alles ist möglich. Das ist der schönste der Träume.
Spiegelbild / eine Fiktive / etwas Stabiles
Ein Spiegelbild kommt ihr entgegen. Jennifer weiß es sofort. Ich werde dieser Fiktiven auf keinen Fall in die Augen sehen.
Ich bin ebenso etwas Stabiles. Eingepflanzt in die Umgebung.
Hole mir Luft, atme nicht durch Kiemen.
In meinem Reisepass steht ein Name,
der Wohnort
und wann diese Daten zu bestätigen sind durch eine amtlich bestätigte Autorität.
Mitte / Trug / Bild
In der Mitte der Straße. Hier gehe ich immer geradeaus. Rechts und links Häuser. Weiter kam ich nicht. Mehr ist bisher nicht entstanden. Ein Stich in die Mitte des Herzens. Tut weh.
Jennifer hatte sich ein Trug-Bild zurechtgelegt.
Ich bin
eine Frau, die mit den Jahren interessanter wird.
Das stimmt nicht.
Ihr Gang durch die Straßen hat gar kein Ziel.
Sie wird nichts
erleben, worüber sie dann sprechen kann.
Wäre da nicht der Rosenstock gewesen. Sie fühlte sich schon echt schräg. Und da fiel ihr wieder die folgende Emotion ein. Lass’ Dich
bloß nicht
von solchen Stimmungen anmachen. Anmachen! In der Tat, das schaffe ich allein.
Zielstrebig
geht sie auf die Tür der Kirche zu. Hier am See. Am Feuersee. Ob das ein Ohmen ist?
Sie fühlt sich / regelrecht / in die Kirche hineingeschoben.
Diese Tür die normalerweise verschlossen ist.
Kirche / verschlossene Tür.
Jennifer lässt das zu. Sie lässt sich anmachen. Sie sagt nichts.
Immerhin sie ist
in einem Pfarrhaus aufgewachsen.
Dieses Haus gehört der anderen Familie. Die der Düfte, der Bilder, der Klänge.
Herr Luther baute auf das Wort. Er trieb Thesen hinein in das Holz. Bekenne Dich! Lebe pur!
Jennifer will garnicht, dass jemand das versteht.
Sie will nur da rein. Vorher die Füße abtreten.